Zucchini-Tarte

Zucchini-Tarte mit Tomaten und Basilikum. Vegetarische Rezepte, vegetarisch, Quiche

Zucchini so weit das Auge blickt. Es ist doch jedes Jahr das Gleiche: In Panik, dass aus den Samen keine Pflanzen wachsen, ziehe ich immer mindestens 4 Zucchini vor, was zur Folge hat, dass ich dann auch meistens 4 dieser Pflanzen im Garten habe, die dann ohne Ende Gemüse produzieren. Diese Jahr hat zwar tatsächlich nur eine Pflanze überlebt, aber die ist wirklich fleißig. So ist diese leckere Zucchini-Tarte dieses Jahr auch nicht mein erstes Rezept mit dem grünen Gemüse und sicherlich nicht mein letztes.

Nur leider komme ich  momentan ja so gar nicht zum Bloggen, so dass ihr schon ganz viele leckere Rezepte verpasst habt. 🙁 Doch jetzt ist es endlich wieder so weit, heute habe ich eine sommerliche Zucchini-Tarte mit Tomaten und Basilikum (natürlich auch aus unserem Garten) für euch. Und wenn alles gut geht, dann gibt es nächst Woche auch schon das nächst Zucchini-Rezept: Denn für heute Abend stehen mit Ziegenkäse gefüllte Zucchini-Röllchen auf Tomatensauce auf dem Speiseplan. Ich freu mich schon!

Zucchini-Tarte mit Tomaten und Basilikum. Vegetarische Rezepte, vegetarisch, Quiche

Jetzt aber zu dieser leckeren Zucchini-Tarte: Ich habe für den Teig Dinkelvollkornmehl verwendet, das lässt den Boden sehr dunkel erscheinen und schmeckt auch intensiver als weißes Mehl. Wer das nicht so gerne mag, der kann natürlich auch ganz normales Weizen- oder Dinkelmehl verwenden. Ich habe den Teig mit den Händen geknetet, da ich finde, dass das die einfachste Variante ist, wenn kalte Butter im Spiel ist. Falls das nichts für euch ist, geht das bestimmt auch prima mithilfe einer Küchenmaschine.

Zutaten für eine Zucchini-Tarte

Für den Boden

200 g Dinkelvollkornmehl
80 g kalte Butter
6 EL Vollmilch
1 Ei
½ TL Salz

Für den Belag

600 g Zucchini
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
12 – 14 Kirschtomaten
1 EL Kokosfett
10 getrocknete Tomaten
10-12 frische Basilikumblätter
Salz und Pfeffer

Für den Guss

150 g geriebenen Emmentaler
4 Eier
125 ml Vollmilch
Salz, frisch gemahlenen Pfeffer

Zubereitung

Eine Tarteform einfetten. Den Backofen auf 180° Grad Umluft vorheizen.

Alle Zutaten für den Boden mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig verkneten und die Tarteform damit auslegen, dabei einen kleinen Rand nach oben ziehen.

Für die Füllung die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken. Die Tomaten waschen und halbieren. Die getrockneten Tomaten klein schneiden. Basilikum waschen und klein zupfen.

Das Kokosfett in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch hinzufügen und bei mittlerer Hitze weiter anschwitzen. Nach einer Minute die Zucchini hinzufügen und weiter drei bis vier Minuten dünsten.

Kirschtomaten und getrocknete Tomaten hinzufügen und weitere 2 bis 3 Minuten anschwitzen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und die klein gezupften Basilikumblätter hinzufügen.

Zucchini-Tarte mit Tomaten und Basilikum. Vegetarische Rezepte, vegetarisch, Quiche
Die Zucchini-Tarte bevor der Guss darüber kommt.

Alle Zutaten für den Guss mit einem Schneebesen verrühren.

Das Gemüse auf den Tarteboden geben und den Guss gleichmäßig darüber verteilen.

Die Zucchini-Tarte für 30- 40 Minuten goldbraun backen.

Ich bin natürlich nicht die Einzige, die Unmengen an Zucchini im Garten habt. Aus diesem Grund hat Kerstin von Altmühltaltipps auch eine Blog-Parade zum Thema Zucchini-Liebe ins Leben gerufen, an der ich natürlich sehr gerne teilnehme. 🙂

4 Kommentare

    • Sehr gerne 🙂 Man kann nie genug Zucchini-Rezepte sammeln.
      Dann wünsche ich Dir schon mal einen Guten Appetit.

      Lieben Gruß

      Frau Podenco

  1. Mhm die sieht ja köstlich aus! Ja das mit dem Überschuss an Zucchini im Garten kenne ich. Bei uns sinds heuer die Gurken… Aus denen kann ich leider keine leckere Tarte zaubern 😉
    LG Vero

    • Liebe Vero,

      vielen Dank.
      Lustigerweise steht man jedes Jahr mehr oder weniger vor dem gleichen „Problem“. Wir haben auch noch an 5 stellen bunten Mangold im Garten stehen. Das ist auch eindeutig zu viel. 🙂
      Gurken lassen sich doch aber auch ganz gut zu den unterschiedlichsten Gerichten zaubern. Ich finde Gurken passen zum Beispiel total gut in die Sauce von Senfeiern.

      Lieben Gruß

      Frau Podenco

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